Die Schweiz und der Rohstoffhandel - Was wissen wir? Bilanz und Ausblick

Dieses Faktenblatt umreisst die grössten Herausforderungen, Wissenslücken und Forschungsfragen zur Rolle und Verantwortung der Schweiz als führender Rohstoffhandelsplatz. Zudem zeigt es auf, welche Wege Forschung und Politik in Zukunft einschlagen könnten.

Die Schweiz und der Rohstoffhandel

Die Schweiz ist in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Handelsplätze für Rohstoffe aus aller Welt geworden. Dieser Aufstieg ist jedoch begleitet von Sorgen um Transparenz, angemessene Regulierung und Risiken für rohstoffexportierende Entwicklungsländer. Es mehren sich Beweise, dass Rohstoffhandel und -gewinnung auf exportierende arme Länder nicht nur positive, sondern auch nachteilige Auswirkungen haben. Dazu gehören die Risiken einer wenig diversifizierten Entwicklung, politische Korruption, Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen.

Gleichzeitig besteht ein ausgeprägter Mangel an wissenschaftlicher Forschung zur Rolle von grossen Rohstoffhandelsplätzen wie der Schweiz, wo wichtige Rohstoffe wie Erdöl, Metalle und Getreide gehandelt werden und Rohstoffun- ternehmen ihre Hauptsitze haben. Könnte eine veränderte Politik in der Schweiz den Rohstoffsektor nachhaltiger und für beide Seiten gewinnbringender machen?

Dieses Faktenblatt ist aus einer Zusammenarbeit zwischen dem Centre for Development and Environment der Universität Bern, dem World Trade Institute (WTI) der Universität Bern und dem Institut für Wirtschaftsethik (IWE) der Universität St. Gallen entstanden.

Das Faktenblatt wurde im Rahmen des Projekts «Global change and developing countries: why should we care?» verfasst, das von der KFPE und dem Forum für Klima und globalen Wandel (ProClim) geleitet wird.

Seitenangabe: 1-6

Switzerland and the commodities trade: Factsheets from Swiss researchers

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